NEWS VOM 28.02.2011

EV Regensburg - EV Füssen 27.02.2011
28.02.2011 - 11:42

Nach dem Sieg am Freitag zuhause gegen Deggendorf schien es am Sonntag in Regensburg eine „leichte“ Angelegenheit zu werden, denn nach 8 Minuten führten die Füssener bereits mit 2:0. Dass es dann nach einer 4:2 Führung der Gastgeber zum Ende des zweiten Drittels am Schluss doch noch zu einem knappen, aber letztendlich doch verdienten 5:4 (2:2, 0:2, 3:0) Sieg für Füssen langte, war der Energieleistung der Leoparden sowie einer Umstellung im letzten Abschnitt auf drei Reihen zu verdanken, wobei Sascha Holz mit drei Toren nach ein paar torlosen Spielen wieder auf sich aufmerksam machte. Er liegt damit in der Topstürmer- und Topscorerliste auf dem ersten Platz der Oberliga Süd.  Auch nur 6 Strafminuten in allen bisherigen Spielen bedeuten eine weitere Spitzposition.  Der dieses Mal eingesetzte Torwart Andreas Jorde rechtfertigte durchaus das Vertrauen von Trainer Georg Holzmann.
Füssen begann wie gewohnt mit schnellen Angriffen, die bereits in der 5. Minute durch Raphael Rohwedder (L. Prantl, Sascha Holz) mit der Führung belohnt wurden. Eine kurz darauf anschließende Überzahl konnten die Leoparden nicht nutzen, doch danach markierte Sascha Holz (A. Naumann, L. Prantl) schon das 2. Tor. Weitere Möglichkeiten konnten dann nicht verwertet werden, wobei in der nächsten Überzahlsituation den Regensburgern dank eines Füssener Geschenkes ein Unterzahltor gelang. Dass es mit der Überzahl zurzeit gar nicht klappt, war drei Minuten später zu sehen. In der letzten Minute des ersten Abschnitts brachte wiederum ein Geschenk den Regensburgern sogar den Ausgleich.
Die heftigen Proteste gegen Schiedsrichterentscheidungen von der Regensburger Bank, die ihnen Verwarnungen eintrugen, zeigten dann aber doch Wirkung, denn in der 27. und 29. Minute gab es die ersten Strafen für Füssener Spieler, wobei die Zweite bereits nach nur 6 Sekunden durch einen Schlagschuss von der blauen Linie durch Spielertrainer Sven Gerike genutzt wurde. Die Unsicherheiten der Füssener nahmen zu und als Marc Bernier bei einem Angriff von Thomas Daffner ausrutschte und nicht mehr eingreifen konnte, fuhr dieser hinter das Tor und erzielte per „Bauerntrick“ gar das 4:2. Andreas Jorde sah da nicht gut aus, doch nach dem Spiel klärte er auf, „dass ich die Situation erkannt habe, aber bei der Abwehrreaktion ausrutschte und nur dadurch das Tor gelang“. Vereinzelte Vorstöße brachten nichts ein, es lief nicht allzu viel zusammen. Wenigsten wurde dann die 3. Strafzeit in diesem Abschnitt ohne weiteres Tor überstanden. 
Im Schlussdrittel stellte Trainer Georg Holzmann auf drei Reihen um. Im übrigen hatte einige klärende Worte dazu beigetragen, dass es trotz einer weiteren Strafe gegen Füssen auf einmal wieder gut lief. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, nach einer 2:0 Führung und einem 4:2 Rückstand so wieder zurückzukommen“, kommentierte Trainer Holzmann die Leistungssteigerung im letzten Drittel. Für den Anschlusstreffer in der 46. Minute war Sascha Holz (Andrej Naumann, Sebastian Wolsch) zum zweiten Mal erfolgreich. Der junge Veit Holzmann stand dann kurz darauf seinem Team wegen einer unnötiger 10 Minutenstrafe nicht zur Verfügung. Vor allem Sascha Holz machte das nichts aus. Auf klasse Vorarbeit von Andrej Naumann sowie Raphael Rohwedder ließ er Torwart Bastian Niedermeier zum dritten Mal  keine Abwehrchance beim 4:4 Ausgleich. Nicht einmal zwei Minuten später startete Tim Richter ein klasse Solo und Jeric Agosta verwertete sein Zuspiel zum 5:4 Endstand zugunsten der Füssener, da auch ein Sturmlauf der Regensburger in den letzten beiden Minuten nichts mehr einbrachte. Auch eine weitere Strafe gegen Füssen und die Herausnahme des Torwarts zugunsten eines Feldspielers brachte den Regensburgern nichts ein, obwohl Chancen zum Ausgleich genug da waren. Der Einsatz von Andreas Jorde im Tor zeigte, dass sich der gut in Form befindliche Andrè Irrgang auf seinen Vertreter verlassen kann.
Trainerstimmen:
Georg Holzmann, Füssen: Es war hochdramatisches Spiel. Uns gelang nach unserer Führung zu wenig, so dass ich auf 3 Reihen umstellte. Andreas Jorde machte seine Arbeit gut.
Sven Gerike, Regensburg, (sichtlich angefressen): Wir waren zwar alle anwesend, aber nicht „da“. Die Konsequenzen hieraus  werden wir nicht hier besprechen. Ich habe noch in der zweiten Drittelpause auf die Füssener Stärken hingewiesen. Jetzt kommt es am Freitag zuhause zum echten Endspiel gegen Selb um den 8. Platz.“

 


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